3 min read

Was ist ein Begleitroboter? (Und wie es wirklich ist, mit einem zu leben)

Ein Begleitroboter ist ein Gerät mit künstlicher Intelligenz, das darauf ausgelegt ist, soziale Interaktion und emotionale Verbindung zu bieten, statt physische Hausarbeiten zu verrichten. Anders als industrielle Maschinen oder gewöhnliche Smart-Home-Geräte konzentrieren sich diese Roboter darauf, ein Gefühl von Präsenz zu schaffen. Sie nutzen Sensoren, Spracherkennung und KI-Modelle, um sich zu unterhalten, auf Berührung zu reagieren und sich an die täglichen Abläufe ihrer Besitzer anzupassen.

Um das Erlebnis zu verstehen, stellen Sie sich eine Kreuzung zwischen einem traditionellen Haustier und einem Sprachassistenten mit physischem Körper vor. Während ein smarter Lautsprecher passiv auf einen Befehl wartet, beobachtet ein Begleitroboter aktiv seine Umgebung und reagiert darauf.

Laut The Verge nutzen moderne Begleitroboter KI-Modelle – etwa Googles Gemini –, um Gespräche zu verarbeiten und ausgeprägte Persönlichkeiten zu entwickeln. Beispielsweise nutzt Ecovacs’ LilMilo „lebensechte Biometrie“, um einzelne Stimmen zu erkennen und sich an Nutzergewohnheiten anzupassen. Sie stützen sich auf Sensoren, um auf physische Berührung und Gesten zu reagieren. Dies zeigt sich bei den Plattformen metaCat und metaDog von Elephant Robotics, die laut The Bunker beim Streicheln liebevolle Verhaltensweisen nachbilden.

Begleitroboter fallen im Allgemeinen in drei Kategorien:

  • Soziale Humanoide: Geräte wie Zeroths M1 oder ElliQ sind für Gespräche und tägliche Unterstützung konzipiert. ElliQ, das sich an ältere Erwachsene richtet, schlägt Aktivitäten vor, verwaltet Termine und erleichtert den Kontakt mit der Familie (The Bunker).
  • Roboterhaustiere: Maschinen wie der schnurrende Fuzozo-Flauschball oder Ecovacs’ LilMilo bieten emotionalen Trost ohne den Aufwand eines lebenden Tieres (The Verge).
  • Tierbegleiter: Einige Roboter sind für die Tiere selbst gebaut. Tuyas Aura, vorgestellt auf der CES 2026, interpretiert das Verhalten von Hunden und Katzen, spielt mit ihnen und signalisiert ihren emotionalen Zustand an die menschlichen Besitzer (The Bunker).

Die Akzeptanz dieser Maschinen variiert weltweit. Eine Übersichtsarbeit von 2024 in Biomimetics stellte fest, dass ostasiatische Gesellschaften eine größere Neigung zeigen, Roboter in den Alltag zu integrieren. Im Gegensatz dazu erfordern westliche Kulturen noch erheblichen Aufwand, um Vertrauen und Akzeptanz für Roboter in sozialen oder intimen Rollen aufzubauen. Hersteller verpacken jedoch aktiv Erfolge aus asiatischen Märkten für westliche Haushalte neu, wie The Verge berichtet.

Zu verstehen, was ein Begleitroboter tatsächlich tut, verhindert unpassende Erwartungen. Sie kaufen eine soziale Präsenz, keinen Haushaltsreiniger. Wenn Sie eine Maschine möchten, die Ihre Böden fegt, kaufen Sie einen Staubsauger. Wenn Sie ein Gerät möchten, das Ihren Tagesablauf lernt, Sie begrüßt und eine kontinuierliche, interaktive Präsenz in Ihrem Zuhause bietet, ist ein Begleitroboter die richtige Wahl.

Quellen: Biomimetics (2024), The Verge, The Bunker.

By the Friendroid Robotics Desk · grounded in independent, EU-localised sources · How we research & test ↗

Common questions

What is the main purpose of a companion robot?

According to Biomimetics, companion robots are designed to address loneliness and provide social contact to those who might not have it otherwise.

Do companion robots do household chores?

No. As noted by The Bunker, companion robots do not perform specific tasks like making beds or sweeping floors; they participate in everyday life through programmed attention and dialogue.

What AI models do companion robots use?

Some modern companion robots, such as Zeroth's M1, use advanced AI models like Google's Gemini to handle conversations and daily interactions, according to The Verge.