Chinas Ministerium für Industrie und Informationstechnologie führt ein nationales Identifikationssystem ein, um jedem im Land betriebenen humanoiden Roboter einen eindeutigen 29-stelligen Code zuzuweisen. Laut BGR ist der chinesische Humanoid-Markt auf über 100 Hersteller und etwa 28.000 aktive Einheiten angewachsen.
Das Komitee für die Standardisierung von Humanoidrobotik und verkörperter Intelligenz (HEIS) verwaltet die Initiative, die offiziell „Humanoid Full Lifecycle Management Service Platform“ heißt. Das System verfolgt jede Maschine vom Fließband bis zu ihrem Recycling für Ersatzteile.
Die 29-stellige ID gliedert sich in vier konkrete Abschnitte:
- Zwei Ziffern für einen Ländercode, der für grenzüberschreitende Sendungen und Verkäufe verwendet wird.
- Vier Ziffern zur Identifizierung des ursprünglichen Herstellerunternehmens.
- Sechs Ziffern zur Angabe der genauen Marke und des Modells.
- Siebzehn Ziffern, die als eindeutige Seriennummer der Einheit dienen.
Die Verfolgungsanforderungen gelten für alle Stufen des Sektors und umfassen Hersteller, Verkäufer, Dienstleister, Recyclinganlagen und Endnutzer. Das schiere Volumen der im Umlauf befindlichen Roboter veranlasste den Verfolgungsaufwand, im Anschluss an jüngste Hardware-Demonstrationen wie einen zweibeinigen Roboter, der einen Halbmarathon absolvierte, und neue Physical-AI-Partnerschaften mit Unternehmen wie Nvidia.
Warum es wichtig ist: Das ID-System schafft eine Grundlage staatlicher Aufsicht, bevor der Hardware-Sektor für Humanoide weiter skaliert. Durch die Verfolgung der Nutzung und Bewegungen eines Roboters über seinen gesamten Lebenszyklus können Behörden Risiken überwachen und unverzüglich die Verantwortlichen identifizieren, falls eine bestimmte Einheit ausfällt oder einen Vorfall verursacht.