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Jack Technology setzt Siemens-KI und humanoide Roboter für die Bekleidungsfertigung ein

Der chinesische Hersteller industrieller Nähmaschinen Jack Technology setzt Siemens-Software ein, um humanoide Roboter und KI-Systeme in seine Bekleidungsfertigungsstätten zu integrieren.

Jack Technology wird das Intelligence Center X von Siemens nutzen, eine Software zur Orchestrierung industrieller KI. Der Einsatz umfasst Mendix für die Low-Code-Anwendungsentwicklung und Designcenter für die Produktentwicklung. Laut Siemens wird diese Software-Suite Jack dabei helfen, komplexe mechanische Systeme zu entwerfen, zu simulieren und zu fertigen, einschließlich humanoider Roboter, die für Nähwerkstätten konzipiert sind.

Der Nähmaschinenhersteller ist in über 160 Ländern tätig. Das Unternehmen steht unter Marktdruck hinsichtlich kürzerer Vorlaufzeiten, geringerer Kosten und stärkerer Produktindividualisierung. Durch das Hinzufügen humanoider Roboter zu traditionellen Nähumgebungen erwartet Jack, die Gesamteffizienz der Fertigung um bis zu 30 Prozent zu steigern. Das Unternehmen erklärt, die Integration werde zudem Entwicklungszyklen verkürzen und Produktionsabläufe optimieren.

Raymond Kok, CEO von Mendix, erklärte, dass die Kombination aus Low-Code-Entwicklung und digitaler Produktentwicklung es Herstellern ermögliche, „schneller vom Konzept zur Produktion zu gelangen“. Zur Unterstützung der Einführung wird Siemens technische Schulungen anbieten, um Jack beim Aufbau einer für die Nähmaschinenindustrie spezifischen digitalen Plattform zu helfen.

Warum es wichtig ist: Dieser Einsatz verdeutlicht einen breiteren Wandel im Bekleidungsfertigungssektor hin zu softwaregestützter Entwicklung und KI-Automatisierung. Durch die Integration humanoider Roboter in Nähwerkstätten versuchen Hersteller, ihre Abläufe zu modernisieren und ihre Reaktionsfähigkeit auf sich wandelnde Marktanforderungen zu verbessern.

Quellen